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Wild Blue

ein Film von Thierry Knauff

2000, BE/FR/AT, 68 min, 35mm, 1:1,67 (5:3), 35mm, Stereo

Der Belgier Thierry Knauff liefert mit Wild Blue das Protokoll eines vor Gewalttätigkeit strotzenden Planeten. Knauff, Schöpfer von von Filmen wie "Seuls", "Anton Webern" oder "Baka", verfasst ein 68minütiges Gedicht, in dem sich Bilder und Töne alchemistisch in einer die Schrecken des abgelaufenen Jahrhunderts reflektierenden Betrachtung mischen und eine Musik erschaffen, die alle Sinne überwältigt. Schwarz und weiß ist der Film, wie das 20. Jahrhundert

Bilder aus der ganzen Welt. Sätze in allen Sprachen, die ruhig und gelassen eines aussprechen: "So kann man nicht mehr leben." Spuren von Leichenbergen, von falschen Heckenschützen, die für die Medien posieren und die Information zerstören, die sie banalisieren; unverwüstliche Nazi-Flaktürme im heutigen Wien; namenlose Kinder beim Spiel, von denen man nicht weiß, ob sie glücklich sind oder nicht, die jedoch alle, eines Tages, unter dem Verlust der großen Bäume leiden werden, die allerorts gefällt werden, obwohl sie uns das Atmen ermöglichen. Knauff filmt den Riss in einer Mauer, die Trommel eines schwarzen Tänzers, eine leise vor sich hin summende Frau; unermüdlich wiederholt er, dass ein Lügner nur zu warten braucht, um uns zu überzeugen, dass die Schrecken der Vergangenheit nie existiert hätten. Knauffs Absicht wird klar und verständlich, sie ergreift von uns Besitz wie ein Blues, der an die Seele rührt. Ein Film, der auch ein wenig auf Licht hoffen lässt, weil er daran erinnert, dass es auch dem stolzesten und grausamsten Häscher nie gelungen ist, die Sonne einzufangen.

Regie und Buch
Thierry Knauff
Kamera
Antoine-Marie Meert
Ton
Bruno Tarrière
Schnitt
Thierry Knauff, Michèle Hubinon, Luc Plantier
Produzent(en)
Thierry Knauff
Ko-Produzent(en)
Constantin Wulff, Johannes Rosenberger
Produktionsfirma
Les Productions du Sablier
Ko-Produktionsfirma
Navigator Film, Artline Films, Man's Films
Hergestellt mit finanzieller Unterstützung von
Regie und Buch
Thierry Knauff
Kamera
Antoine-Marie Meert
Ton
Bruno Tarrière
Schnitt
Thierry Knauff, Michèle Hubinon, Luc Plantier
Produzent(en)
Thierry Knauff
Ko-Produzent(en)
Constantin Wulff, Johannes Rosenberger
Produktionsfirma
Les Productions du Sablier
Ko-Produktionsfirma
Navigator Film, Artline Films, Man's Films
Hergestellt mit finanzieller Unterstützung von
Preise und Auszeichnungen
  • Prix CICT Cannes 2000
  • New Vision Golden Gate Award 2001
  • International Film Festival San Francisco
Weltvertrieb

Films Distribution

Festivals
  • Official Selection Cannes “Un Certain Regard”
  • Toronto Int. Film Festival
  • Rotterdam IFF
  • Edinburgh Film Festival
  • Jerusalem Film Festival
  • Gent Film Festival
  • Angers Film Festival
  • Tübingen Filmfestival
  • Brüssel IFF
  • Namur IFF
  • Teheran IFF
  • Belfast IFF
  • Breda IFF
  • International Film Festival of San Francisco
  • Brasilia IFF
  • Amnesty International Amsterdam
  • Diagonale Graz
Hergestellt mit finanzieller Unterstützung von
Weltvertrieb

Films Distribution

Festivals
  • Official Selection Cannes “Un Certain Regard”
  • Toronto Int. Film Festival
  • Rotterdam IFF
  • Edinburgh Film Festival
  • Jerusalem Film Festival
  • Gent Film Festival
  • Angers Film Festival
  • Tübingen Filmfestival
  • Brüssel IFF
  • Namur IFF
  • Teheran IFF
  • Belfast IFF
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  • Amnesty International Amsterdam
  • Diagonale Graz
Hergestellt mit finanzieller Unterstützung von