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HELENE WEIGEL - Revolutionärin im Rampenlicht

ein Film von Maria Wischnewski

2026, DE/AT, 102/52 min, HD, 1:1,85, DCP, Dolby 5.1

HELENE WEIGEL - Revolutionärin im Rampenlicht ist ein provokantes Film- und Epochenporträt, in dessen Zentrum Helene Weigel steht: Theater-Ikone, Revoluzzerin, Wiener Jüdin, staatenlose Weltbürgerin, Intendantin des Berliner Ensemble, Frau der Extreme und Brechts. Der Film rekonstruiert das Bild einer ungewöhnlichen Frau, die sich mit ihrer Kunst und in ihrem Leben als Avantgardistin weiblicher Emanzipation behauptet hat. Assoziativ folgt die Erzählung Versatzstücken ihres Lebens, das die widersprüchliche europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren Extremen spiegelt und dabei Fragen aufwirft, die uns heute noch immer beschäftigen: Es geht um das Überbordwerfen von bürgerlichen Konventionen - in der Kunst, in der Politik wie im Privaten, um den Wunsch, für eine bessere Zukunft vieles anders zu machen. Es geht um Scheitern und ums Wieder Aufstehen. Um Flucht und Exil. Und um Liebe natürlich auch.

Eine Annäherung an eine Frau vom Aufwachsen als Kind jüdischer Einwanderer im Wien der k.u.k. Monarchie, über die wilden 20er Jahre in Berlin, wo die Weigel zum Star und zur Kommunistin wird, mit Machtübernahme der Nazis ins fünfzehnjährige Exil geht und danach in der DDR Mitbegründerin der bald europaweit wichtigsten deutschen Bühne wird, des Berliner Ensembles.
Es ist eine verblüffend moderne Geschichte, die, bei allen Ambivalenzen, den heutigen feministischen Debatten vieles Voraus hat. Man kann und will die Weigel sicher nicht losgelöst von Brecht erzählen. Doch man kann sie lösen vom redundanten Motiv der unterstützenden und unter Brechts Fraueneskapaden leidenden Ehefrau. Hinzu kommt: Während Brecht es ins 21. Jahrhundert geschafft hat, weiß man heute merkwürdig wenig von dieser eigensinnigen “Helli“, deren bewegtes Leben einen in Atem hält.

Green Producing
Dieser Film wird gemäß den Vorgaben für Green Producing hergestellt.
Regie und Buch
Maria Wischnewski
Kamera
Martin Langner
Ton
Oliver Prasnikar
Schnitt
Marek Weinhold
Musik
Bert Wrede, Anja Plaschg / Soap&Skin, Anna Kühlein
Dramaturgische Beratung
Katrin Schlösser
Produktionsleitung
Lilly Rinklebe
Herstellungsleitung
Monika Lendl, Marcel Forger
Produzent(en)
Maria Wischnewski
Ko-Produzent(en)
Johannes Rosenberger, Johannes Holzhausen, Constantin Wulff
Redaktion TV
Sylvia Griss (BR/Arte), Martin Kowalczyk (BR), Simone Reuter (RBB)
Produktionsfirma
Koberstein Film
Ko-Produktionsfirma
Navigator Film
Hergestellt mit finanzieller Unterstützung von
Regie und Buch
Maria Wischnewski
Kamera
Martin Langner
Ton
Oliver Prasnikar
Schnitt
Marek Weinhold
Musik
Bert Wrede, Anja Plaschg / Soap&Skin, Anna Kühlein
Dramaturgische Beratung
Katrin Schlösser
Produktionsleitung
Lilly Rinklebe
Herstellungsleitung
Monika Lendl, Marcel Forger
Produzent(en)
Maria Wischnewski
Ko-Produzent(en)
Johannes Rosenberger, Johannes Holzhausen, Constantin Wulff
Redaktion TV
Sylvia Griss (BR/Arte), Martin Kowalczyk (BR), Simone Reuter (RBB)
Produktionsfirma
Koberstein Film
Ko-Produktionsfirma
Navigator Film
Hergestellt mit finanzieller Unterstützung von
Preise und Auszeichnungen
Verleih

Neue Visionen (DE), DIM DIM Filmverleih (AUT)

Festivals

DOK.fest München 2026 / Internationaler Wettbewerb (06. - 17.05.2026, München, Deutschland)
Neisse Film Festival / Wettbewerb (26. - 31.05.2026, Neisse, Deutschland)

Verleih

Neue Visionen (DE), DIM DIM Filmverleih (AUT)

Festivals

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Neisse Film Festival / Wettbewerb (26. - 31.05.2026, Neisse, Deutschland)